Asiatische Kultur

Die asiatische Kultur (siehe auch auf der bertelsmann-stiftung.de) ist in kaum einem anderen Land so stark ausgeprägt wie in Japan. Neben der Verbundenheit zur Natur und der traditionellen Kampfkunst hat das Land jedoch noch einiges mehr zu bieten, sodass sich eine Reise in das Land der aufgehenden Sonne für jeden lohnt, der sich für eine der ältesten Kulturen der Welt begeistern kann.

Eine Mischung aus Vergangenheit und Zukunft
Für diejenigen, die Japan gerne einmal besuchen möchten, ist sicherlich extrem wichtig, die Reise vorab gut zu koordinieren, da Japan aus einer Hauptinsel und einer Nebeninsel besteht. Das Land der aufgehenden Sonne ist besonders stolz auf seine Vergangenheit und plfegt die Erinnerung daran mit großer Gewissenhaftigkeit. In Hiroshima wird dieses Verhalten besonders deutlich und wer einmal dort ist sollte sich die Zeit nehmen, das Atombombenopfer-Denkmal zu besuchen. Hier werden die Opfer des ersten Atomangriffs gegen Ende des zweiten Weltkriegs geehrt und jeder Besucher kann ein wenig Demut vor dem Leben aus diesem Besuch herausziehen. Dieses Gebäude zählt als UNESCO-Welterbe und ist extrem lehrreich. Für religionsbegeisterte Menschen hat Japan jedoch ebenfalls einiges zu bieten denn der Buddhismus ist in diesem Land ganz besonders stark ausgeprägt, was sich sehr stark an den Gebäuden erkennen lässt. Buddhistische Tempel sind jedoch auch für Atheisten einen Besuch wert, da sie eine sehr hochwertige Architektur aufweisen können. Ein Japan-Besuch ist auf jeden Fall unvollständig, wenn der Besucher die Stadt Tokyo nicht gesehen hat. Die gigantische Metropole bildet das Herzstück von Japans Technologieforschung und ist auf jeden Fall sehenswert!

Auch für die Freunde von atemberaubenden Landschaften hat Japan einiges zu bieten. Das bekannteste Wahrzeichen ist mit Sicherheit der Berg Fudschijama, der auf seinem “Dach” stets weißen Schnee trägt und sich majestätisch aus der Landschaft hervorhebt. Diesen Berg zu besteigen ist sicherlich für Besucher nicht ratsam, aber allein der Anblick verschlägt dem Besucher bereits den Atem.

Hier eine Facebook Fanseit über Japan: https://www.facebook.com/visitjapan

Sambi Saito – eine Bäckermeisterin aus Deutschland – hat ihre alte Heimat Japan wieder besucht. Hier ein Filmauschnitt von der Reise:

Die besten Actionfilme aus Japan

Der japanische Film (mehr dazu auf Wikipedia) hat sich in der letzten Zeit gewandelt wie kaum ein anderer Film weltweit. Die Zeiten, in denen die Asiaten in erster Linie durch billig gemachte Katastrophenfilme und dem Verheizen des allseits beliebten, wenn auch etwas in die Jahre gekommenen, Godzilla-Monsters aufgefallen sind, scheinen nunmehr endgültig vorbei. Denn die Japaner stoßen ganz besonders im Actiongenre hervor. Auch wenn es viele Cineasten nicht wahrhaben möchten oder vielleicht auch nicht so verstärkt wahrgenommen haben – der asiatische Film hatte stets Actionelemente in sich. Allein schon die damaligen Martial-Arts Verfilmungen boten zahlreiche Stunts und wurden weit unter Wert gehandelt. Dies war sicherlich dem Umstand geschuldet, dass Japan als Filmland stets im Schatten der amerikanischen Filmindustrie stand und auch budgettechnisch sicherlich nicht mit dem großen Rivalen aus den Vereinigten Staaten mithalten konnte. Dies wandelt sich nunmehr stark, da gute japanische Actionfilme durch eine besonders gute Handlung auffallen. Aber auch stark von dem exotischen Flair von Fernost profitieren.

Die besten japanischen Actionfilme der jüngeren Vergangenheit

So ganz ausgestorben ist das Martial-Arts Genre noch nicht und “Zatoichi – der blinde Samurai” beweist eindeutig, dass das Genre auch nicht angestaubt sein muss. Regisseur und Hauptdarsteller Takeshi Kitano verwebt die Hauptfigur sehr geschickt in eine tiefgründige und abwechslungsreiche Handlung, womit ihm ein echtes Meisterwerk gelungen ist. Von ihm stammt auch der Film “Brother”, der eine bewegende und blutige Story über ein Familiendrama erzählt, bei welchem der Hauptdarsteller eine lange Reise nach Amerika unternimmt um Rache an dem Mörder seiner Familie zu nehmen.
Japan Actionfilme
In eine ganz andere Richtung bewegt sich dagegen “Ichi the Killer” von Takashi Miike. Das organisierte Verbrechen um einen Yakuza-Boss, der mit einer Prostituierten und 100 Millionen Yen auf der Flucht vor der ganzen Welt sich seiner Haut eindrucksvoll erwehren muss, dieser Film braucht sich hinter der Konkurrenz wahrlich nicht zu verstecken. Packende Schießereien, waghalsige Stunts und eindrucksvolle Bilder – jeder Actionfan sollte “Ichi the Killer” gesehen haben! Wer es hingegen etwas mysteriöse haben möchte, für den ist “Monday” von Hiroyuki Tanaka sicherlich ein Geheimtipp. Die Handlung um den Mann im schwarzen Anzug, der sein Gedächtnis verloren hat und herausfinden muss, was mit ihm geschehen ist, ist extrem spannend aufgemacht und auch an Actionszenen wird nicht gespart! Es gibt sogar eine japanische Version von “Django”, die ihrem – zweifelsohne – Inspirationsgeber in puncto Verrücktheit in nichts nachsteht. Der Konflikt zweier verfeindeter Clans und ein namenloser Fremder in der Mitte – “Django” hält alles, was er verspricht! Blutig, aufwendig produziert und mit einer gigantischen Filmmusik ist alles vorhanden, was das Actionherz letztlich so unglaublich begehrt!
Der asiatische Raum hat im Bereich der Actionfilme auch amerikanische Kultklassiker stets inspiriert. Hier eine Infoseite mit guten Actionfilmen aus 2013. Das Flair von Fernost bildete beispielsweise in “Black Rain” den Hintergrundrahmen für einen grandiosen Actionfilm um Michael Douglas und Andy Garcia. Letztlich ist Japan eine eigene Welt für sich, die für jeden Europäer exotisch und auch beängstigend wirken kann. Dieser Umstand kommt dem Actionfilm aus Japan zugute, sodass dessen Beliebtheit keine Überraschung für einen überzeugten Cineasten mehr ist. Letztlich sollte sich jeder Filmfreak dieser Tage einmal die Zeit nehmen und die japanischen Produktionen vorurteilsfrei betrachten. Diese Vorurteile haben sich die Japaner mit dem Pappmonster Godzilla und teils extrem kitschig gemachten Kung-Fu-Verfilmungen zwar selbst geschaffen, doch sind sie nunmehr sehr gut dabei mit diesem Klischee kräftig aufzuräumen. Actionstars wie Jet Li beweisen, dass der asiatische Film wesentlich mehr zu bieten hat und durchaus als Filmland ernst genommen werden muss!

Hier schreibt ein Filmfan